Markise kaufen im Winter: Lohnt sich das?
Markise kaufen im Winter: Was der Winterrabatt bringt, warum Beratung und Montage jetzt entspannter laufen und worauf du bei der Markise nach Maß achtest.

Im November denkt kaum jemand an Schatten auf der Terrasse, und genau deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, eine Markise zu kaufen. Sobald im Frühjahr die ersten warmen Tage kommen, wollen alle gleichzeitig eine. Wer im Winter plant, bekommt oft bessere Konditionen und sitzt im Mai schon im Schatten, während andere noch auf ihren Montagetermin warten.
Warum ausgerechnet im Winter?
Bei Markisen gibt es eine klare Saison. Ab März steigen die Anfragen stark an, im April und Mai ist der Kalender bei den meisten Fachbetrieben voll. Das betrifft das Aufmaß, die Fertigung beim Hersteller und die Montage. Wenn du erst bei 25 Grad anfängst zu suchen, ist der halbe Sommer vorbei, bevor die Markise hängt.
Im Winter ist es ruhiger. Du hast mehr Auswahl bei den Terminen, die Beratung dauert so lange, wie sie eben dauert, und die Markise kann in Ruhe gefertigt werden. Dazu kommt, dass viele Anbieter in dieser Zeit mit Winterrabatten arbeiten, um die ruhigen Monate auszulasten.
Was bringt der Winterrabatt?
Hersteller und Fachhändler geben in der Nebensaison häufig Nachlässe auf Markisen und anderen Außensonnenschutz. Wie hoch der ausfällt und worauf genau er gilt, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden.
Bei einer Markise nach Maß geht es schnell um einen größeren Betrag, vor allem mit Motor, Sensorik oder einer großen Ausfallbreite. Ein paar Prozent machen da einen spürbaren Unterschied. Der Rabatt sollte trotzdem nicht der Hauptgrund sein: Wenn die Markise nicht zu deiner Terrasse passt, hast du auch mit Nachlass zu viel bezahlt.
Frag bei der Beratung direkt nach den aktuellen Winterkonditionen und bis wann sie gelten. Dann kannst du entspannt entscheiden, statt unter Zeitdruck zu bestellen.
Mehr Zeit für Beratung und Aufmaß
Eine Markise ist eine Anschaffung für viele Jahre. Die Entscheidung hängt an Fragen, die man nicht zwischen Tür und Angel klärt: Wie weit soll sie ausfahren? Wo steht die Sonne am Nachmittag? Welche Tuchfarbe passt zur Fassade? Brauchst du einen Volant gegen tief stehende Abendsonne?
Im Winter nehmen wir uns dafür mehr Zeit. Du kannst Tuchmuster in Ruhe ansehen, sie an die Fassade halten und eine Nacht darüber schlafen. Beim Aufmaß prüfen wir die Wand, messen die Fläche genau aus und klären, wo ein Stromanschluss für den Motor hinkommt. Das geht im Februar entspannter als im Mai.
Kann man eine Markise im Winter montieren?
In den meisten Fällen ja. Eine Markise wird mit Konsolen an der Wand oder Decke befestigt, und das geht auch in der kalten Jahreszeit. Bei Dauerfrost oder starkem Regen verschieben wir den Termin, weil manche Befestigungsmittel bestimmte Temperaturen brauchen. An trockenen, frostfreien Tagen montieren wir ganz normal.
Du musst die Markise auch nicht im Januar montieren lassen, nur weil du im Januar bestellst. Viele unserer Kundinnen und Kunden kaufen im Winter und lassen im März oder April montieren, kurz bevor die Saison losgeht. So nutzt du die Winterkonditionen und hast die Markise genau dann, wenn du sie brauchst.
Welche Markise passt zu dir?
Für Terrassen und große Balkone ist die Gelenkarmmarkise der Klassiker. Bei der offenen Variante liegt das Tuch eingefahren frei unter einem kleinen Dach. Bei der Kassettenmarkise verschwindet es komplett in einem geschlossenen Gehäuse und ist so vor Regen, Schmutz und Laub geschützt. Für Hauswände, an denen die Markise das ganze Jahr hängt, empfehle ich meistens die Kassette.
Für Fenster gibt es eigene Lösungen wie die Fallarmmarkise, die vor dem Fenster schräg nach außen klappt. Wenn du vor allem Wohnräume gegen Hitze schützen willst und weniger die Terrasse beschatten möchtest, ist ein Raffstore oft die bessere Wahl. Den Unterschied erkläre ich im Artikel Außenjalousie nachrüsten.
Markise kaufen: Darauf solltest du achten
Fang bei der Größe an. Miss nicht nur, wie breit die Terrasse ist, sondern schau, wo du am Nachmittag tatsächlich Schatten brauchst. Daraus ergeben sich Breite und Ausfall.
Beim Tuch sind Acryltücher die übliche Wahl, weil sie UV-beständig und farbecht sind. Helle Farben lassen mehr Licht durch, dunkle beschatten stärker. Eine Kurbel ist günstiger, ein Motor bequemer, und mit Funk lässt sich die Markise später ins Smart Home einbinden. Wer tagsüber nicht zu Hause ist, sollte über einen Windwächter nachdenken, der die Markise bei Böen selbst einfährt.
Zuletzt die Wand: Die Befestigung muss zur Fassade passen, und bei Wärmedämmung braucht es spezielle Konsolen.
Mein Rat: Lass die Fläche vor Ort ausmessen und dir zwei, drei Varianten zeigen. Eine Markise nach Maß, die genau auf deine Terrasse und den Sonnenstand abgestimmt ist, nutzt du deutlich öfter als ein Standardmodell.
Fazit
Wer eine Markise im Winter kauft, bekommt oft bessere Konditionen und einen Montagetermin, den er sich aussuchen kann, statt den, der im Mai gerade noch frei ist. Und die Beratung muss nicht zwischen zwei anderen Terminen passieren.
Mehr zu Modellen, Tüchern und Motoren findest du auf unserer Seite zur Markise nach Maß. Wenn du wissen möchtest, welche Winterkonditionen gerade gelten, vereinbare einen kostenlosen Beratungstermin. Wir kommen in Berlin, Potsdam und Umgebung zu dir.


